01 / Schnelle Antwort

Schnelle Antwort#

Wenn Sie es eilig haben:

  1. Legen Sie die CD ein. Schließen Sie das Programm, das automatisch startet
  2. Öffnen Sie den Datei-Explorer (Windows) oder Finder (Mac)
  3. Suchen Sie auf der CD den Ordner namens DICOM
  4. Öffnen Sie openmyscan.com im Browser
  5. Ziehen Sie den DICOM-Ordner auf die Seite

Die Aufnahme erscheint sofort, lokal in Ihrem Browser. Keine Installation, kein Upload.

02 / Was eigentlich auf der CD ist

Was eigentlich auf der CD ist#

Krankenhaus-CDs enthalten typischerweise drei Dinge:

  1. Ihre Aufnahme als DICOM-Dateien

Das ist der eigentliche Inhalt. Die Dateien liegen in einem Ordner namens DICOM, IMAGES oder STUDY. Eine MRT besteht aus dutzenden bis hunderten Einzeldateien, eine CT oft aus hunderten bis über tausend. Ein Röntgen meist nur aus einer oder zwei.

  1. Eine DICOMDIR-Datei

Das ist das Inhaltsverzeichnis. Es sagt einem Viewer, welche Datei zu welcher Schicht gehört. Sie müssen sie nicht öffnen, OpenMyScan liest sie automatisch.

  1. Ein Anzeige-Programm

Fast jede deutsche Krankenhaus-CD bringt ein eigenes Programm mit, oft viewer.exe oder start.exe. Diese Programme sind oft veraltet, nur für Windows gemacht, und manche funktionieren auf neueren Systemen nicht mehr. Sie brauchen dieses Programm nicht.

Wichtig zu verstehen: Ihre Aufnahme ist auf der CD. Das mitgelieferte Programm ist nur ein Werkzeug zum Ansehen. Sie können jedes andere DICOM-Werkzeug verwenden, das Ihnen lieber ist.

03 / Wenn das Programm der CD startet

Wenn das Programm der CD startet#

Auf vielen Windows-PCs startet beim Einlegen der CD automatisch ein Programm. Das ist nicht Ihre Aufnahme. Es ist ein veralteter Viewer, den die radiologische Praxis oder das Krankenhaus auf die CD gelegt hat.

Schließen Sie das Programm einfach. Es ist nichts kaputt, nichts geht verloren. Ihre Aufnahmen liegen weiterhin sicher auf der CD.

Manche dieser Programme zeigen Hinweise wie "Bitte vorher installieren" oder Warnungen über fehlende Komponenten. Ignorieren Sie sie. Sie öffnen die Aufnahme im Browser.

04 / Den DICOM-Ordner finden

Den DICOM-Ordner finden#

Öffnen Sie den Datei-Explorer (Windows: Windows-Taste + E) oder den Finder (Mac).

Wählen Sie das CD-Laufwerk in der Seitenleiste an. Sie sehen jetzt den Inhalt der CD.

Suchen Sie den Ordner mit den eigentlichen DICOM-Dateien. Mögliche Namen:

  • DICOM
  • IMAGES
  • IMAGE
  • STUDY
  • [Ihr Name] oder [Datum]

Wenn die CD nur einen einzigen Ordner enthält, ist das fast sicher der richtige. Wenn es mehrere gibt, schauen Sie hinein. Der DICOM-Ordner enthält viele Dateien mit Namen wie IM00001 oder 0000A001.dcm.

Falls die CD ZIP-Dateien enthält: rechte Maustaste, "Alle extrahieren". Der entpackte Ordner ist dann Ihr DICOM-Ordner.

05 / Im Browser öffnen

Im Browser öffnen#

Öffnen Sie openmyscan.com in Chrome, Firefox, Edge oder Safari. Alle modernen Browser funktionieren.

Ziehen Sie den DICOM-Ordner direkt aus dem Datei-Explorer oder Finder auf die Seite. Sobald Sie loslassen, beginnt das Lesen.

Alternative: Klicken Sie auf "Ordner wählen" und navigieren Sie zum DICOM-Ordner.

Während des Ladens wird nichts hochgeladen. Die Dateien werden lokal in Ihrem Browser gelesen. Wir haben keinen Server, der medizinische Daten empfängt. Wenn Sie den Tab schließen, sind die Bilder aus dem Speicher entfernt.

06 / Häufige Probleme bei deutschen Krankenhaus-CDs

Häufige Probleme bei deutschen Krankenhaus-CDs#

Die CD wird nicht erkannt. Manche moderne Macs und Laptops haben kein CD-Laufwerk mehr. Sie brauchen ein externes USB-CD-Laufwerk (etwa 25 €) oder kopieren den Inhalt an einem anderen Computer auf einen USB-Stick.

Die CD ist verkratzt oder beschädigt. Bitten Sie das Krankenhaus oder die Praxis um eine neue Kopie. Nach § 630g BGB haben Sie das Recht auf eine Kopie Ihrer Patientenakte, dazu gehören Ihre Aufnahmen. Bitten Sie um einen USB-Stick statt CD, der ist robuster.

Es gibt nur eine EXE-Datei, keinen DICOM-Ordner. Manche ältere CDs verstecken die DICOM-Dateien im EXE-Programm. Schauen Sie in versteckten Ordnern nach (im Datei-Explorer: "Ansicht" → "Ausgeblendete Elemente"). Wenn Sie nichts finden, fragen Sie das Krankenhaus nach einer Standard-DICOM-Kopie.

Die Aufnahme zeigt nicht alle Schichten. Möglicherweise haben Sie nur einen Teil-Ordner ausgewählt. Wählen Sie den übergeordneten Ordner, der die DICOMDIR-Datei enthält.

Die CD hat ein deutsches Datum-Format im Namen. Das ist normal. Deutsche Krankenhäuser benennen CDs oft mit 2026-04-27_NACHNAME_VORNAME oder ähnlich. Der Inhalt funktioniert genauso wie bei englisch beschrifteten CDs.

07 / Häufige Fragen

Häufige Fragen#

Wie lange ist meine Krankenhaus-CD haltbar?

CDs halten unter normalen Bedingungen 10 bis 20 Jahre. Wenn Sie Ihre Aufnahme dauerhaft aufbewahren wollen, kopieren Sie sie auf einen USB-Stick oder eine externe Festplatte. Wir empfehlen, gleich nach Erhalt eine Sicherungskopie zu machen.

Darf ich meine Aufnahme einfach ansehen?

Ja. Es ist Ihre Aufnahme, sie gehört Ihnen. Das deutsche Patientenrechtegesetz (§ 630g BGB) gibt Ihnen das Recht, Ihre Krankenunterlagen einzusehen und zu erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen DICOM und JPEG?

DICOM ist das medizinische Standardformat. Eine DICOM-Datei enthält nicht nur das Bild, sondern auch Informationen über das Aufnahmegerät, die Schichtdicke, Patientendaten und mehr. JPEG ist ein normales Bildformat ohne diese medizinischen Informationen. Für die Befundung verwenden Ärzte immer DICOM.

Sollte ich die CD an meinen Arzt weitergeben?

Wenn Sie eine Zweitmeinung wollen oder einen anderen Spezialisten aufsuchen, nehmen Sie die Original-CD mit. Manche Praxen kopieren sie und geben Ihnen das Original zurück. Lesen Sie unsere Anleitung "MRT-Aufnahme an Arzt senden" für die besten Wege.

Was, wenn ich keine CD bekommen habe?

Manche Krankenhäuser geben heute USB-Sticks oder Download-Links statt CD. Funktioniert genauso. Bei Download-Links: laden Sie die ZIP-Datei herunter, entpacken Sie sie, und ziehen Sie den DICOM-Ordner in den Browser.

Sind die Patientendaten auf der CD sichtbar?

Ja. DICOM-Dateien enthalten Patientenname, Geburtsdatum, Aufnahmedatum und manchmal die Krankenversicherungsnummer. Wenn Sie die Aufnahme weitergeben oder online teilen, anonymisieren Sie sie vorher.

War diese Anleitung hilfreich?